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Everything is bigger in Texas! - Ole Oberste Berghaus

Der typische Schulbus in den USA.

 

Ein Austauschjahr in einem anderen Land ist interessant, lustig und spaßig zugleich. Auch mitunter nicht so erfreuliche Dinge können passieren.

 Da mir das Hittfelder Gymnasium ermöglichte, die 11. Klasse im Ausland zu verbringen, nutzte ich die Gunst der Stunde und verabschiedete mich nach diversen Vorbereitungswochenenden mit meiner Austauschorganisation (AFS), in die USA.

 Schule im Ausland ? wie ist das?   ? Eigentlich ganz einfach! Man muss sich nur interessieren und fragen, kostet ja bekanntlich nichts. Das Sprachproblem besteht nur am Anfang, denn spätestens nach der dritten Bemerkung des Lehrers weiß man was man tun und was man lieber lassen sollte. Generell ist es so, dass ?Fremde? anders sind, und somit interessant ? von beiden Seiten aus gesehen. Man wird häufig gefragt, wo man denn her komme, auch wenn der betreffende nicht weiß wo Deutschland liegt, aber wenigstens davon gehört haben mittlerweile die meisten! So oder so ähnlich entstehen die ersten Gespräche mit Mitschülern und Freundschaften können sich entwickeln.

 An amerikanischen ?high schools? wird der Schulsport sehr gefördert, denn die Mannschaften bringen der Schule wertvolle Punkte für ausstehende Aufstiege in die nächste Liga oder den nächsten Pokal. Wer nicht so gut in einer Sportart ist, sollte sich nicht scheuen es trotzdem zu probieren, denn das dort gebotene Training gibt Leistungsreserven frei und lässt einem Zeit sich mal so richtig zu verausgaben. Auch hier findet man schnell Freunde und sieht oft einem schon bekannte Gesichter wieder.

Die Fächerwahl sollte erstens den Anforderungen des Gymnasiums Hittfeld entsprechen, als auch auf die eigenen Interessen ausgerichtet sein. Regionale Einflüsse werden von den örtlichen Lehrern auch sehr gerne gesehen, und unter Umständen sogar bei Austauschschülern gefördert (z.B. Spanisch lernen in Texas). Bei den eigenen Interessen hat man letzten Endes freie Wahl, wobei dort das Angebot der Schule entscheidet. Freistunden werden an manchen Schulen jedoch nicht gerne gesehen!

 Die nette Gastfamilie macht dann den Auslandsaufenthalt zu einem Vollen Erfolg. Auch hier gilt: Sprechen, über alle Probleme, Freuden, Depressionen. Gastfamilien sind meistens hilfsbereit und sehr kompetent in der ortsüblichen Problemlösung.